Fehlende oder zu schwache Verbindungsmittel
Zu wenige Nägel, falsche Schrauben oder fehlende Verbinder an Knotenpunkten. Die Verbindung trägt dann nicht die geplante Last.
Ein offener Dachstuhl zeigt jede Verbindung, jedes Auflager und jeden Holzquerschnitt. Sobald Dämmung und Verkleidung kommen, ist die Konstruktion für Jahrzehnte unsichtbar. Wer später etwas nachweisen will, muss die fertige Decke wieder öffnen lassen – meist auf eigene Kosten.
Zu wenige Nägel, falsche Schrauben oder fehlende Verbinder an Knotenpunkten. Die Verbindung trägt dann nicht die geplante Last.
Sparren und Pfetten müssen ausreichend aufliegen. Ein knappes Auflager ist eine dauerhafte Schwachstelle im Tragwerk.
Ohne Windrispen oder aussteifende Beplankung kann sich das Dach im Sturm verschieben. Das fällt oft erst nach Jahren auf.
Zu feuchtes Holz trocknet erst im Gebäude nach: Es zieht sich zusammen, reißt und verzieht sich. Warnzeichen sind dunkle Flecken, weißlicher Belag und nasse Oberflächen.
Fotografiere die Konstruktion von unten und von den Giebelseiten, sodass der Aufbau erkennbar ist.
Fotografiere Stellen, an denen Hölzer zusammentreffen, aus der Nähe. So stellst du sicher, dass Nägel, Schrauben und Metallwinkel gut erkennbar sind.
Fotografiere jedes Auflager mit einem Zollstock als Maßstab. Halt zudem fest, wie das Holz gegen Feuchtigkeit vom Mauerwerk getrennt ist.
Dokumentiere Aussteifungen wie Windrispen und Beplankungen. Achte dabei auch auf auffällige Risse, Feuchtespuren und starke Verformungen.
Lade deine Fotos hoch und erhalte Hinweise auf typische Schwachstellen bei Verbindungen, Auflagern und Aussteifung.