Fehlende oder zugeschüttete Durchdringungen
Aussparungen für Kamin, Lüftung oder Installationsschächte werden vergessen oder mitbetoniert. Kernbohrungen im Nachgang sind teuer und können die Bewehrung treffen.
Eine frisch betonierte Decke ist für kurze Zeit vollständig einsehbar. Danach kommt das nächste Geschoss oder der Dachstuhl darauf, und Deckenränder, Durchdringungen und Anschlüsse verschwinden unter dem weiteren Aufbau.
Aussparungen für Kamin, Lüftung oder Installationsschächte werden vergessen oder mitbetoniert. Kernbohrungen im Nachgang sind teuer und können die Bewehrung treffen.
Fehlt die Nachbehandlung, reisst die Deckenoberfläche. Der Bodenaufbau verdeckt diese Risse später, was zu unbemerkten Feuchteschäden führen kann.
Zu grosse Höhenunterschiede rächen sich beim Bodenaufbau: Er wird dicker, teurer und die Aufbauhöhen an Türen stimmen nicht mehr.
An Balkonen und Auskragungen entscheidet der Anschluss über Wärmebrücken und Feuchteschäden. Genau dort wird oft improvisiert.
Fotografiere die gesamte Decke von mehreren Standpunkten. So dokumentierst du den Gesamtzustand, bevor weitergebaut wird.
Gleich jede Öffnung mit dem Plan ab. Fotografiere Lage und Grösse (Massstab ins Bild legen) und meld Abweichungen sofort.
Fotografiere besonders Balkonanschlüsse und Aussenkanten rundum. Diese Bereiche sind später kritisch für Wärmebrücken.
Fotografiere die Fläche schräg im Licht. Durch den Schattenwurf werden Risse und Unebenheiten deutlich sichtbar.
Lade deine Fotos hoch und lass Deckenränder, Aussparungen und Oberfläche systematisch auf typische Auffälligkeiten prüfen.