Streifen, Wolken und Farbunterschiede
Im Streiflicht werden ungleichmäßige Flächen sichtbar. Ohne Foto vor der Abnahme trägt später meist der Bauherr die Kosten für die Nacharbeit.
Farbe und Tapete bieten das größte Streitpotenzial: Streifen, Flecken und unsaubere Kanten werden oft erst bei seitlichem Licht sichtbar. Prüf jeden Raum systematisch – Korrekturen sind jetzt noch günstiger als nach dem Einzug.
Im Streiflicht werden ungleichmäßige Flächen sichtbar. Ohne Foto vor der Abnahme trägt später meist der Bauherr die Kosten für die Nacharbeit.
Achte auf ausgefranste Linien, Farbübergänge und Farbreste auf angrenzenden Bauteilen. Diese sind typische Reklamationspunkte und teuer nachzuarbeiten.
Feuchteflecken, Spachtelstellen und unzureichende Grundierung zeigen sich erst nach dem Trocknen deutlich. Dokumentiere diese Auffälligkeiten genau.
Offene Stöße, Blasen und versetzte Muster fallen beim Einzug sofort auf. Sie sind später schwer streitfrei zu klären.
Betrachte die Flächen bei Tageslicht aus etwa einem Meter Abstand. Mach je Raum ein Übersichtsfoto und Nahaufnahmen der Fehler im seitlich einfallenden Licht.
Prüf die Übergänge an Decke, Bodenanschlüssen sowie Fenster- und Türlaibungen. Achte auf gerade Linien und saubere Farbübergänge.
Kennzeichne die Stelle mit Kreppband und notier Raum sowie Wandseite. So ist die Liste für die Nacharbeit und Abnahme eindeutig.
Fotografiere Stoßnähte, Blasen und sichtbare Ausbesserungen aus der Nähe. Nutz bei Bedarf eine Taschenlampe für flaches Streiflicht.
Lade deine Fotos hoch – du bekommst eine strukturierte Übersicht der offenen Punkte an Oberflächen und Kanten.