Fliesen verlegt und verfugt: Gefälle, Hohlstellen und Kratzer prüfen

Sobald die Fliese im Kleber sitzt, ist das Wasser-Gefälle – etwa in der bodenebenen Dusche – kaum noch zu korrigieren. Jetzt prüfst du Hohlstellen, das Abflussverhalten und sichtbare Schäden, bevor Sanitärobjekte die Flächen verdecken.

Die häufigsten teuren Baumängel an verlegten und verfugten Fliesen

Falsches oder fehlendes Gefälle in der Dusche

Stehendes Wasser bei bodenebenen Duschen ist der Klassiker. Ursache oft Unterboden oder Gefälleboard – nach dem Verlegen teuer und streitig.

Hohlliegende Fliesen

Deutliche Klangunterschiede können auf Hohlräume hinweisen. Solche Fliesen brechen leichter und sind später schwer tauschbar.

Kratzer, Absplitterungen und unsaubere Schnitte

Sichtbare Schäden und schlechte Schnitte fallen bei Abnahme sofort auf und sind mit Fugenmasse nicht zu kaschieren.

Unsaubere oder fehlende Silikonfugen

Lücken, Wellen und falsche Anschlussfugen sind der häufigste Reklamationsgrund im fertigen Bad.

Das solltest du jetzt an Fliesen und Fugen dokumentieren und prüfen

  1. Dusche mit Gefälle und Ablauf testen

    Nach vollständiger Aushärtung der Fugen Wasser laufen lassen. Kurz warten und fotografieren, ob Restwasser stehen bleibt oder alles abläuft.

  2. Fliesen auf Hohlstellen und Schäden abklopfen

    Mit dem Fingerknöchel abklopfen. Übersicht und Nahaufnahmen von Kratzern und Schnitten machen.

  3. Silikonfugen systematisch kontrollieren

    Boden-Wand, Innenecken, Dusche und Übergänge in ganzer Länge auf Lücken und Risse prüfen.

  4. Zementfugen auf Risse und Löcher prüfen

    Die normalen Fugenflächen kontrollieren. Auffällige Fehlstellen mit Übersicht und Nahaufnahme dokumentieren.

Gefälle und Fliesen jetzt sichern

Lade deine Fotos hoch. Wir helfen einzuordnen, was an Gefälle, Hohlstellen und Fugen noch fehlt.

So funktioniert's