Wände zu: Ebenheit und Oberfläche vor dem Maler prüfen

Der Putz ist an der Wand oder die Gipsplatten sind geschlossen und verspachtelt. Jetzt entscheidet sich, ob der Maler auf eine saubere Fläche trifft – oder teure Nacharbeit auslöst. Seitenlicht zeigt Wellen und Kantenfehler schonungslos.

Die häufigsten teuren Baumängel an Putz und Spachtelflächen

Wellen, Mulden und unebene Flächen

Bei Seitenlicht werden Unebenheiten sichtbar. Nach der Farbe sind sie teurer und streitiger.

Risse, Hohlstellen und schlechte Anschlüsse

Risse an Decken- und Wandübergängen sowie Hohlstellen hinter dem Putz bleiben oft unbemerkt, bis die Oberfläche fertig ist.

Unsaubere Laibungen und fehlende Kantenschutzprofile

Schiefe Kanten und fehlende Profile fallen beim Maler sofort auf und verzögern die Abnahme.

Feuchte oder unzureichend ausgehärtete Flächen

Zu frühes Streichen führt zu Flecken, Abplatzungen und teurer Nacharbeit.

Das solltest du jetzt an Putz und Spachtelflächen dokumentieren und prüfen

  1. Wände mit Streiflicht prüfen

    Halt eine Taschenlampe flach an die Wand. Fotografiere Schatten, Wellen und Dellen in der Übersicht und als Nahaufnahme.

  2. Kanten und Anschlüsse kontrollieren

    Prüf Ecken, Laibungen und Übergänge an Fenstern und Türen auf gerade Linien. Fotografiere unsaubere Abschlüsse nah.

  3. Offene Punkte schriftlich festhalten

    Notier für jede unfertige Stelle den Raum und die Wand. Übergib diese Liste vor dem Malerstart.

  4. Trocknung und Feuchte prüfen

    Achte auf dunkle, feucht wirkende Stellen im Putz. Dokumentiere diese Bereiche rechtzeitig, um spätere Flecken unter der Farbe zu vermeiden.

Oberfläche vor dem Maler sichern

Lade deine Fotos hoch. Wir helfen einzuordnen, was vor Farbe und Tapete noch fehlt.

So funktioniert's