Zu wenige oder lose Rohrbefestigungen
Nicht ausreichend fixierte Leitungen bewegen sich bei jedem Druckstoss. Das führt zu Geräuschen in der Wand und belastet die Verbindungen.
Offene Sanitärleitungen zeigen Verlauf, Befestigung und jede Verbindung. Sind Vorwand, Putz und Bodenaufbau erst geschlossen, weisst du nur noch ungefähr, wo etwas liegt. Bei einem späteren Wasserschaden entscheidet genau das über Aufwand und Kosten.
Nicht ausreichend fixierte Leitungen bewegen sich bei jedem Druckstoss. Das führt zu Geräuschen in der Wand und belastet die Verbindungen.
Ungedämmte Kaltwasserleitungen schwitzen, ungedämmte Abflussrohre sind im ganzen Haus hörbar.
Liegt das Rohr zu flach, bleiben Feststoffe liegen und die Leitung verstopft immer wieder. Faustwert bei liegenden Abwasserleitungen: rund 1 cm Gefälle pro Meter – sichtbar waagrechte Abschnitte fotografieren und ansprechen.
Kleine Undichtigkeiten werden oft erst nach dem Verschließen sichtbar. Lass dir deshalb die bestandene Dichtheitsprüfung vorab schriftlich bestätigen.
Fotografiere die komplette Wand, sodass Türen oder Fenster als Orientierung mit im Bild sind.
Leg ein Massband an und halt die Abstände zu Boden und Ecken fest. So bohrt später niemand ins Rohr.
Jede Kupplung, jeden Materialwechsel und jede Abzweigung einzeln aufnehmen. Halt dabei mit im Bild, wie die Rohre befestigt und gedämmt sind.
Verlang das unterschriebene Protokoll der Dichtheitsprüfung, bevor die Leitungen verschlossen werden.
Lade deine Fotos hoch. Du erhältst eine strukturierte Rückmeldung zu sichtbaren Auffälligkeiten an Verlauf, Befestigung und Verbindungen – als Grundlage für dein Gespräch mit dem Fachbetrieb.