Fassadendämmung angebracht: Jetzt ist die Ausführung noch prüfbar

Vor dem Verputzen sind Fugen, Dübel und Anschlüsse noch sichtbar. Auffälligkeiten können später Wärmeverluste, Feuchteschäden oder Putzrisse begünstigen.

Die häufigsten teuren Baumängel an der Fassadendämmung

Offene Fugen zwischen den Dämmplatten

Jede offene Fuge ist eine Wärmebrücke und erzeugt oft Risse im Putz. Breitere Fugen müssen mit Dämmstoffstreifen oder Fugenschaum geschlossen werden – nie mit Kleber oder Mörtel.

Falsche Anzahl oder Lage der Dübel

Zu wenige Befestigungen oder Dübel an der falschen Stelle lassen Platten sich wölben. Abweichungen vom Befestigungsplan schwächen die Dämmung.

Kein versetzter Plattenverband an Ecken

Durchgehende Fugen (Kreuzfugen) und Fugen, die direkt an Fensterecken auslaufen, sind die klassische Ursache für diagonale Risse.

Fehlende Anschlüsse an Sockel, Fenster und Dach

An diesen Übergängen entstehen die stärksten Wärmeverluste und die häufigsten Feuchteschäden.

Das solltest du jetzt an der Fassadendämmung dokumentieren und prüfen

  1. Jede Fassadenseite als Ganzes

    Ein Übersichtsfoto pro Seite. Am besten früh morgens oder abends: Im flachen Licht treten Unebenheiten und offene Fugen deutlich hervor.

  2. Fugen und Dübel im Detail

    Offene Fugen, eingesunkene Dübel und auffällige Stellen mit Nahaufnahme und Massstab fotografieren.

  3. Alle Anschlüsse und Ecken

    Fensterlaibungen, Sockel, Dachrand und Balkone einzeln fotografieren. Dort laufen die Fugen zusammen – und dort entstehen die meisten Schäden.

  4. Auffälligkeiten vor Putzbeginn melden

    Offene Fugen oder lose Platten noch am selben Tag schriftlich melden, mit Foto und Datum. Nach dem Putzauftrag ist der Nachweis weg.

Vor dem ersten Putzauftrag

Lade deine Fotos hoch. Du erhältst eine strukturierte Auswertung zu Fugen, Befestigungen und Anschlüssen auf sichtbare Auffälligkeiten.

So funktioniert's