Risse über Fenster- und Türecken
Diagonale Risse an den Ecken von Öffnungen deuten auf Schwachstellen im Untergrund hin. Die genaue Ursache lässt sich meist nur mit Fotos der Bauphase klären.
Die fertige Fassade zeigt das Ergebnis, nicht den Aufbau. Beurteilen lassen sich Oberfläche, Anschlüsse und Details. Was darunter liegt, kannst du nur über Fotos aus der Bauphase klären.
Diagonale Risse an den Ecken von Öffnungen deuten auf Schwachstellen im Untergrund hin. Die genaue Ursache lässt sich meist nur mit Fotos der Bauphase klären.
Zeichnen sich die Umrisse der Dämmplatten ab, ist das oft ein optischer Mangel. Ob ein Ausführungsfehler vorliegt, lässt sich im Nachhinein nur über Fotos der unverputzten Fassade klären.
Zu geringer Abstand zum Gelände (Orientierung: unter 30 cm) und ein fehlender Spritzwasserschutz führen zu Feuchtigkeit. Langfristig entstehen dadurch Algen oder Schäden im Sockelbereich.
An Fenstern, Geländern und Vordächern müssen die Fugen dauerelastisch geschlossen sein. Fehlen diese oder sind sie undicht, kann Wasser hinter den Putz dringen.
Fotografiere jede Seite morgens oder abends bei flachem Lichteinfall. Dann treten Unebenheiten und sichtbare Fugen am deutlichsten hervor.
Nimm Fenster- und Türecken einzeln auf, um Risse frühzeitig zu erkennen. Fotografiere im gleichen Durchgang die Anschlussfugen an Rahmen und Geländern.
Fotografiere den unteren Abschluss umlaufend im Detail. Achte darauf, dass der Abstand vom Putz zum Boden auf den Bildern gut erkennbar ist.
Forder schriftlich Fotos der Fassade vor dem Verputzen an. Wichtig sind Aufnahmen von den Fugen der Dämmplatten, den Befestigungen, den Öffnungsecken und dem Sockel.
Lade deine Fotos hoch und erhalte Hinweise auf typische Schwachstellen an Oberfläche, Anschlüssen und Sockel.