Flachdach fertig abgedichtet: Was du jetzt prüfen solltest

Nach der Abdichtung zählen Nähte, Hochzüge und Entwässerung. Pfützen, offene Nähte und unsaubere Attika-Details sind typische teure Fehler. Fotografiere jetzt: Sobald Kies, Platten oder Begrünung liegen, siehst du die Abdichtung nie wieder.

Die häufigsten teuren Baumängel am abgedichteten Flachdach

Stehendes Wasser und Pfützen

Bleiben nach Regen größere Pfützen zurück, fotografiere Lage und Ausmaß. Lass Gefälle und Entwässerung vom Fachbetrieb klären, da Dauerfeuchtigkeit das Material angreift.

Offene Nähte und Anschlüsse an Durchdringungen

Verschweisste oder verklebte Nähte müssen geschlossen wirken. Offene Überlappungen und Falten sind klassische Eintrittsstellen für Wasser.

Attika, Hochzüge und Blechanschlüsse

An der Attika (aufgehender Dachrand) muss die Abdichtung hochgeführt und abgedeckt werden. Zu niedrige Hochzüge und offene Übergänge sind häufige Leckstellen.

Abläufe und Notüberläufe

Verstopfte, zu hohe oder falsch gesetzte Abläufe sowie fehlende Notüberläufe führen bei Starkregen zu Überstau.

Das solltest du jetzt am fertigen Flachdach dokumentieren

  1. Dachfläche und Wasseransammlungen nach Regen fotografieren

    Übersichtsfotos der ganzen Dachfläche und aller sichtbaren Pfützen.

  2. Nähte und Überlappungen im Detail

    Abstehende Kanten, Risse oder Wellen nah aufnehmen, besonders an Ecken, Anschlüssen und Durchdringungen.

  3. Attika und Bleche umlaufend

    Umlaufend fotografieren, an Ecken und Türschwellen einen Zollstock anlegen – so ist die Höhe der Hochzüge später nachvollziehbar.

  4. Abläufe und Notüberläufe

    Jeden Ablauf und jeden Notüberlauf mit Lage und Zustand festhalten.

Zustand sichern, bevor Streit entsteht

Lade deine Fotos hoch. Wir ordnen ein, was auf den Bildern auffällt und welche Punkte du ansprechen solltest.

So funktioniert's