Kratzer und Schläge auf den Stufen
Direkt nach der Montage lässt sich noch nachvollziehen, wer Kratzer verursacht hat. Laufen später andere Handwerker über die Stufen, ist das kaum noch beweisbar.
Eine Treppe wird täglich beansprucht: Mangelnde Geländersicherheit, Knarren und Kratzer sind die Risiken. Prüf jetzt Stufen, Anschlüsse und Geländer – bevor Folgegewerke vorhandene Schäden verdecken.
Direkt nach der Montage lässt sich noch nachvollziehen, wer Kratzer verursacht hat. Laufen später andere Handwerker über die Stufen, ist das kaum noch beweisbar.
Auffällige Geräusche und spürbares Nachgeben der Konstruktion lassen sich am besten als kurzes Video mit Ton nachvollziehbar festhalten.
Lockere Geländerteile sind ein enormes Sicherheitsrisiko. Mangelnde Stabilität muss vor der Übergabe zwingend beanstandet werden.
Offene Fugen und schiefe Anschlüsse stören die Optik dauerhaft. Ohne rechtzeitige Beanstandung vor der Übergabe werden diese oft nicht mehr nachgebessert.
Fotografiere den gesamten Treppenlauf. Mach danach von Kratzern oder Dellen auf einzelnen Stufen Nahaufnahmen – am besten mit einem Maßstab im Bild.
Drück vorsichtig mit dem Körpergewicht seitlich gegen Handlauf und Pfosten. Nichts darf merklich nachgeben. Spürbare Bewegungen filmen und die jeweilige Befestigung fotografieren.
Fotografiere offene oder schiefe Anschlüsse an Wand, Boden und Decke. Geh danach die Treppe langsam ab und film knarrende Stufen mit Ton.
Prüf mit einem Zollstock die Höhe des Geländers und den Abstand zwischen den Stäben. Der Stababstand darf maximal 12 cm betragen, damit Kinder nicht hindurchpassen. Fotografiere das Maßband an den relevanten Stellen.
Sobald die Treppe mängelfrei ist, muss sie vollflächig vor Schmutz und Kratzern geschützt werden. Forder die Abdeckung ein, bevor Maler oder Bodenleger die Treppe nutzen, und fotografiere den abgedeckten Zustand.
Lade deine Fotos und Videos hoch. So sicherst du den Zustand von Treppe und Geländer lückenlos für die spätere Übergabe.