Fehlendes oder falsches Gefälle
Ohne ausreichendes Gefälle zur Entwässerung bilden sich später Pfützen. Stehendes Wasser belastet die Abdichtung und verkürzt ihre Lebensdauer.
Auf dem offenen Flachdach entscheidet sich, ob Wasser später abläuft oder stehen bleibt. Gefälle, Abläufe, Dachrand und Durchdringungen sind jetzt noch sichtbar. Sobald die Abdichtung liegt, kosten Korrekturen oft Aufstemmen und Neuaufbau.
Ohne ausreichendes Gefälle zur Entwässerung bilden sich später Pfützen. Stehendes Wasser belastet die Abdichtung und verkürzt ihre Lebensdauer.
Position, Höhe und Anzahl der Abläufe sowie Notüberläufe am Dachrand müssen zum Entwässerungskonzept passen – sonst staut sich Wasser.
Unsaubere Kanten oder unklare Übergänge am Dachrand sind die späteren Schwachstellen der Abdichtung.
Lüftungen, Geländerstützen und Leitungen müssen vor der Abdichtung klar positioniert sein. Nachträgliche Schnitte sind dauerhafte Schwachstellen.
Dämmung, die vor der Abdichtung durchgeregnet ist, trocknet darunter nicht mehr aus. Das Wasser bleibt im Dachaufbau.
Gib Wasser aus dem Schlauch auf die Fläche. Wo nach zehn Minuten noch Pfützen stehen, fehlt Gefälle. Diese Stellen fotografieren.
Jeden Ablauf und Notüberlauf mit Umgebung fotografieren. Prüf, ob die tiefsten Punkte dem Entwässerungsplan entsprechen.
Umlaufend dokumentieren, besonders Ecken und Übergänge. Wichtig sind freie, ausreichend hohe Anschlussflächen für die spätere Abdichtung.
Jedes Einbauteil einzeln aus der Nähe fotografieren. Ort und Art müssen klar erkennbar sein, bevor die Abdichtung folgt.
Lade deine Fotos hoch. Wir helfen einzuordnen, welche Punkte du vor dem nächsten Arbeitsschritt ansprechen solltest.