Fehlende oder zu niedrige Randdämmstreifen
Der Streifen muss sichtbar über die spätere Estrichhöhe hinausstehen. Endet er darunter, entsteht eine Schallbrücke zur Wand.
Trittschall und Randdämmstreifen entscheiden über Schall und Wärme – und verschwinden mit dem Estrich. Der Bodenaufbau ist danach praktisch nicht mehr korrigierbar. Deshalb lohnt sich jetzt eine halbe Stunde mit der Kamera.
Der Streifen muss sichtbar über die spätere Estrichhöhe hinausstehen. Endet er darunter, entsteht eine Schallbrücke zur Wand.
Offene Fugen schwächen die Dämmwirkung und können den Estrich ungleichmäßig unterstützen. Dadurch steigt das Risiko von Setzungen und Rissen.
Die verbauten Dämmplatten müssen exakt der Planung entsprechen. Stimmt das Material nicht, fehlt später der Trittschallschutz oder die Aufbauhöhe weicht ab.
Unter der Dämmung darf sich kein Bauschutt oder Schmutz befinden. Solche Unebenheiten verursachen Hohlstellen, an denen der spätere Estrich reißen kann.
Die Trennlage über der Dämmung hält das Wasser des frischen Estrichs oben. Risse oder offene Nähte durchnässen die Dämmung – sie bleibt feucht und dämmt schlechter.
Fotografiere den kompletten Bodenaufbau pro Raum von oben.
Geh die Wände ab und halt fest, ob der Streifen lückenlos und hoch genug sitzt.
Mach Nahaufnahmen von offenen Fugen, Plattenübergängen und allen Rohrdurchführungen. So dokumentierst du Schwachstellen, durch die später Estrichwasser eindringen könnte.
Miss die Aufbauhöhe an Türen. Fotografiere Maßband und Plattenaufdruck zum Abgleich mit der Planung.
Lade deine Fotos hoch und lass Randstreifen, Fugen und Aufbauhöhe systematisch auf Auffälligkeiten prüfen.